Literaturkreis – Treffen und Nachlese
Der Literaturkreis ist eine offene, unverbindliche Runde, bei der eine Teilnahme jederzeit möglich ist. Im Mittelpunkt stehen der Austausch über Gelesenes, das Kennenlernen neuer Autorinnen und Autoren sowie gegenseitige Lesetipps.
Ende September stellen wir unsere aktuelle Lektüre bzw. Bücher vor, die uns beeindruckt hat/haben, egal in welcher Hinsicht und können vielleicht auf ein paar Bücher der Longlist oder Shortlist des Deutschen Buchpreises etwas näher eingehen.
Um eine kurze Anmeldung zur besseren Planung der Sitzplätze wird gebeten: buch@mistelbach.at oder telefonisch unter 02572/2515-6310.
Die Literaturkreis-Buchvorstellungen im August
Literaturkreis – Rückblick auf das Treffen am 25. August
Nach der Sommerpause haben sich wieder 12 Teilnehmerinnen in der Bibliothek zum Austausch getroffen. Wir haben unsere jeweilige Sommerlektüre besprochen – es waren sehr interessante Bücher dabei. Die Liste der gelesenen Titel sowie unsere persönlichen Empfehlungen finden sich wie gewohnt weiter unten auf dieser Seite.
Zusätzlich wurden ausgewählte Neuerwerbungen der Stadtbibliothek vorgestellt.
Nächster Termin & Leseempfehlung
Nächstes Treffen:
Dienstag, 29. September, 17–18 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Mistelbach
Lesevorschlag:
Falls Sie ein Buch von der Longlist des Deutschen Buchpreises 2026 anspricht, laden wir Sie herzlich ein, es bis zum 29. September zu lesen und das nächste Mal kurz vorzustellen. Dies ist eine Empfehlung, kein Muss – freuen würden wir uns trotzdem sehr!
Die Shortlist wird am 8. September bekanntgegeben, die Verleihung des Preises findet am 5. Oktober im Rahmen der Frankfurter Buchmesse statt.
Hier sind die vorgestellten Literaturtipps der Teilnehmerinnen:
- Alice Munro „Himmel und Hölle : neun Erzählungen„, Annett Gröschner „Schwebende Lasten“ und Petra Pellini „Der Bademeister ohne Himmel“ (Tipps von Beatrice)
- Iida Turpeinen „Das Wesen des Lebens“ (Tipp vonTheodora)
- Stefanie Sargnagel „Iowa“ (beim Tipp von Beate ist bei ihr der Sargnagel’sche Funken nicht so richtig übergesprungen)
- Kazuo Ishiguro „Klara und die Sonne“ (Tipp von Martina)
- Milena Michiko Flašar „Herr Katō spielt Familie“ (bei diesem Tipp von Inge wurde angeregt über die Autorin gesprochen, die aus unserer Region stammt und einigen bekannt war und über den Film „Rental Family“ mit Brendan Fraser, der das Thema der Autorin wie es scheint, aufgegriffen hat.)
- Petra Hartlieb „Freunderlwirtschaft„, Karsten Dusse „Filmriss auf Immenhof“ (Tipps von Elisabeth)
- Kathryn Stockett „Der Club der Unbeugsamen„, Caro Claire Burke „Yesteryear„, Virginie Grimaldi „Die Sterne leuchten nur für uns“ (Tipps von Martine)
- Mareike Fallwickl „Und alle so still“ und „Die Wut, die bleibt“ (hat nicht so den persönlichen Lesegeschmack von Gerti gefunden), Daniel Glattauer „Die spürst du nicht„, Martin Suter „Der Koch„, Thomas Sautner „Fuchserde“ und „Milchblume“ – für diese Tipps von Gerti gab es dafür uneingeschränkte Leseempfehlung
- Angelika Schrobsdorff „Du bist nicht so wie andre Mütter“ (Tipp von Helga H.) bei Tore Renberg „Die Lungenschwimmprobe“ noch im Wigelwackel
- Bonnie Garmus „Eine Frage der Chemie“ (Tipp von Helga K.)
- Robert Seethaler „Die Straße“ und „Das Café ohne Namen“ (Tipps von Gabriele)
- Robert Seethaler „Ein ganzes Leben„, Karsten Dusse „Das Kind in mir will achtsam morden„, Tom Hillenbrand „Verhängnisvoller Champagner„, Marc Elsberg „Eden„, bei der Vanitas-Reihe von Ursula Poznanski noch unsicher (Tipps von Gerlinde)
Von literarischen Romanen über historische Geschichten bis hin zu humorvollen Krimis und gesellschaftskritischen Thrillern war also wieder einiges geboten – und sicher findet man daraus etwas Gutes für den nächsten Lesestapel.
Vorgestellte Empfehlungen aus den Neuerwerbungen der Stadtbibliothek
Alex Capus: Querfeldein : Roman, Hanser, 2026
Petra Hartlieb: Buberlpartie : Kriminalroman, DuMont, 2026
Homer: Odyssee, Insel Verlag, 2025
Christien Brinkgreve: Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen, Hanser, 2026
Eva Menasse: Alleinruhelage : Roman, Kiepenheuer & Witsch, 2026
Karsten Dusse: Filmriss auf Immenhof : Roman, Heyne, 2026
Elke Heidenreich: Ach, eine Fanfare! : Liebesbekenntnisse zu Schriftstellern, Hanser, 2026
Freida McFadden: Die Psychiaterin : Thriller, Heyne, 2026
Stefanie Sargnagel: Oktoberfest : ein Spaziergang auf der Wiesn und Bayreuth, ein Ausflug in die Hochkultur, Rowohlt, 2026
Johanna Sebauer: Popóm : Roman, DuMont, 2026
Fredrik Backman: Freunde fürs Leben : Roman, Goldmann, 2026
Ulrike Herrmann: Geld als Waffe : wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet, Kiepenheuer & Witsch, 2026
Kurzbeschreibungen zu den Büchern findet man im Katalog der Stadtbibliothek Mistelbach.
Die Literaturkreis-Buchvorstellungen im Juni
Trotz der sommerlichen Hitze am 30. Juni sind wieder einige Literaturbegeisterte zusammengekommen.
In gemütlicher und anregender Atmosphäre wurden persönliche Leseerlebnisse geteilt, Empfehlungen ausgesprochen und auch kritische Stimmen zu einzelnen Werken geäußert. Die vorgestellten Bücher deckten ein beeindruckend breites Spektrum ab: von einem spannenden Thriller über die problematischen Machenschaften großer Konzerne im Bereich der Gentechnik, die Geschichte der Familie und des Unternehmens Campari in Italien, bis hin zu bewegenden Darstellungen der Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf das Leben der Menschen.
Auch Themen wie familiäre Turbulenzen, das Sterben von Dörfern, schwierige Familienverhältnisse und die Bedeutung unterstützender Begegnungen im Leben wurden angesprochen. Wie so oft entwickelte sich zwischen den Buchvorstellungen ein lebendiger Austausch, bei dem ein Gedanke zum nächsten führte.
Alles in allem war es ein abwechslungsreicher und bereichernder Abend in angenehmer Runde. Hier sind die vorgestellten Literaturtipps der Teilnehmerinnen:
- Dörte Hansen „Mittagsstunde“, „Altes Land“ (Beatrice)
- Drago Jančar „Wenn die Liebe ruht“, David Guterson „Schnee der auf Zedern fällt“, Hannah Häffner „Die Riesinnen“ (Theodora)
- Silvia Cinelli „Bittersüße Träume“ (Martina)
- Jojo Moyes „We all live here“ / dt. „Zwischen Ende und Anfang“ (Elisabeth)
- Florence Knapp „Die Namen“, Gail Honeyman „Ich, Eleanor Oliphant“, Petra Pellini „Bademeister ohne Himmel“ (Martine)
- Dror Mishani „Nicht“, Leïla Slimani Roman-Trilogie „Das Land der Anderen“ und „Dann schlaf auch du“, Leon de Winter „Stadt der Hunde“, Bücher von Maarten ‚t Hart (Helga)
- Fran Ray „Die Saat“, René Anour Krimi-Serie „Campanard ermittelt in der Provence“, Bücher von Margaret Atwood und Christoph Ransmayr „Der Fallmeister“
Vorgestellte Empfehlungen aus den Neuerwerbungen der Stadtbibliothek
Sandra Lüpkes: Ein Ort, der bleibt, Rowohlt Kindler, 2026
Vera Zischke: Pina fällt aus, List, 2026
Caro Claire Burke: Yesteryear, Heyne, 2026
Philippa Perry: Die Therapeutin und ihre Mörder: Dr. Pat Philipps und der tote Klient, Ullstein, 2026
Rafik Schami: Das Mosaik der Frauen, Hanser, 2026
Greta Herrlicher: Der Sommer der uns blieb, Vani, 2026
Kurzbeschreibungen zu den Büchern findet man im Katalog der Stadtbibliothek Mistelbach.
Die Literaturkreis-Buchvorstellungen im Mai
Diese Liste umfasst die zuletzt gelesenen Bücher, wie vor dem Treffen vereinbart. Die Eindrücke dazu waren ganz unterschiedlich – nicht jedes Buch hat gleichermaßen begeistert, denn Lesen ist immer auch Geschmackssache. Enthalten sind sowohl Romane als auch Sachbücher, insgesamt also wieder eine abwechslungsreiche Mischung.
- Christa Wolf „Sommerstück“ (Tipp von Beatrice)
- Aleksandar Tišma „Das Buch Blam“, Marco Balzano „Ich bleibe hier“, Maria Lazar „Leben verboten“ (3 Tipps von Theodora)
- Trude Teige „Wir sehen uns wieder am Meer“ (Tipp von Elisabeth)
- Joachim Meyerhoff „Alle Toten fliegen hoch“ (Tipp von Inge)
- Maik Baumgärtner, Anne-Katrin Müller „Die Unsichtbaren : wie Geheimagentinnen die deutsche Geschichte geprägt haben“ (Tipp von Elfriede)
- Julian Barnes „Abschiede“, Han Kan „Deine kalten Hände“, Julie Otsuka „Wovon wir träumten“ (3 Tipps von Katharina
- Barbara und Michael Foster „Alexandra David-Néel : die Frau, die das verbotene Tibet entdeckte“ (Tipp von Reinhard)
- Birgit Birnbacher „Wovon wir leben“ (Tipp von Martina)
- Wolfgang Herrndorf „Tschick“ (Tipp von Elisabeth)
- Hans Ferdinand Mayer „Oslo-Report“ (Tipp von Bernhard)
- Mareike Fallwickl „Die Wut, die bleibt“, „Und alle so still“ (2 Tipps von Gerti)
- Dan Brown “ The Secret of Secrets“ (Tipp von Gerlinde)
- Anne Applebaum „Die Achse der Autokraten“ (Tipp von Barbara)
- Anna Mitgutsch „Ausgrenzung“ (Tipp von Monika)
Vorgestellte Empfehlungen aus den Neuerwerbungen der Stadtbibliothek
Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe, C.H.Beck, 2026
Petra Durst-Benning: Heimatsommer, Blanvalet, 2026
Hans-Gerd Raeth: Wir Freitagsmänner, dtv, 2026
Katharina Fuchs: Schwesternland, Droemer, 2026
Siri Hustvedt: Ghost Stories : ein Buch der Erinnerung- Rowohlt, 2026
Robert Seethaler: Die Straße, Claassen, 2026
Trude Teige: Der Gesang der See, Fischer, 2026
Katharina Eigner: Diva del Garda + Oliva del Garda + Madonne del Garda / 3 Bände der Gardasee-Krimireihe
Kurzbeschreibungen zu den Büchern findet man im Katalog der Stadtbibliothek Mistelbach.
Die ersten Literaturkreis-Buchvorstellungen
Beatrice Hrusa, die neue Leiterin des Literaturkreises, eröffnete den Literaturkreis mit „Die Mittagsfrau“ von Julia Franck, einem Roman über die Lebensgeschichte einer Frau, die in den Umbrüchen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts an Krieg, Verlust und den Erwartungen ihrer Umgebung fast zerbricht.
Es folgten persönliche Buchempfehlungen aus der Runde:
- „Anlass zu lieben“ von Nadine Gordimer (Tipp von Barbara): Eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Apartheid, die zeigt, wie politischer Druck Beziehungen und Selbstbilder verändert.
- „Fuchserde“ von Thomas Sautner (Tipp von Theodora): Zwei Familien im Waldviertel, deren Schicksale durch eine Liebesgeschichte und die Verbundenheit zur Natur auf dramatische Weise mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts verknüpft werden.
- „Man kann auch in die Höhe fallen“ von Joachim Meyerhoff (Tipp von Susanna): Humorvoll-melancholische Erinnerungen an Kindheit, Mutter und Theaterleben, in denen Alltagsbeobachtungen und existenzielle Fragen eng beieinanderliegen.
- „Lichtungen“ von Iris Wolff (Tipp 1 von Caro): Die innige Freundschaft zwischen dem kranken Jungen Lev und der Außenseiterin Kato wird in einem kommunistischen Vielvölkerstaat zur lebenswichtigen haltgebenden Verbindung.
- „Die Klavierspielerin“ von Elfriede Jelinek (Tipp 2 von Caro): Das beklemmende Porträt einer Klavierlehrerin, die unter der Kontrolle ihrer Mutter emotional verarmt und in destruktive sexuelle Abgründe gerät.
- „Die Großzügigkeit der Felsenbirne. Vom Glück des Schenkens“ von Robin Wall Kimmerer (Tipp 3 von Caro): Ein poetischer Essay über Natur, Schenkökonomie und die Idee, dass Großzügigkeit, Dankbarkeit und Verbundenheit unsere Welt heilen können.
- „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Joachim Meyerhoff (Tipp von Inge): Der Ich-Erzähler taumelt zwischen Schauspielschule und exzentrischem Großelternhaushalt und erzählt dabei komisch und berührend vom Erwachsenwerden und von Verlust.
- „This Book Made Me Think of You / Das Jahr voller Bücher und Wunder“ von Libby Page (Tipp von Elisabeth): Eine Frau erhält nach dem Tod ihres Mannes ein Jahr voller sorgfältig ausgewählter Bücher und findet über die Geschichten langsam wieder zu sich selbst.
- „Das Geisterhaus“ von Isabel Allende (Tipp 1 von Elfriede): Eine Familiengeschichte voller Liebe, Macht und politischer Gewalt, in der sich die soziale Entwicklung Chiles im 19. Jahrhundert spiegelt.
- „Alte Dame, grauer Hund“ und „Geisterbahn“ von Lida Winiewicz (Tipp 2+3 von Elfriede): Feinsinnige, oft humorvolle Texte, die mit Empathie und Witz auf das Reisen in den USA und Wien sowie auf das Altern blicken.
- „Der stille Freund“ von Ferdinand von Schirach (Tipp 1 von Elisabeth): Ein reduzierter, nachdenklicher Text über Schuld, Wahrheit und die Frage, was Gerechtigkeit im Einzelfall bedeutet.
- „Mich in meinem Leben finden“ von Inge Patsch (Tipp 2 von Elisabeth): Ein Wegweiser mit spirituell-psychologischen Impulsen, der dazu ermutigt, den eigenen Lebensweg bewusst und wertschätzend zu gestalten.
- „Trag das Feuer weiter“ und die ersten Bände der Marokko-Trilogie von Leïla Slimani (Tipp von Katharina): Familien- und Gesellschaftsromane, die Frauenleben, Begehren und Machtverhältnisse zwischen Europa und Nordafrika über Generationen hinweg beleuchten.
- „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen (Tipp von Theresia): Ein Klassiker über Liebe, Missverständnisse und gesellschaftliche Zwänge im England des frühen 19. Jahrhunderts.
- „Nincshof“ von Johanna Sebauer (Tipp von Beate): Eine satirische Dorf- und Polit-Geschichte, in der ein kleiner Ort mit skurrilen Ideen plötzlich auf der großen Bühne landet.
- „Melody“ von Martin Suter (Tipp von Gerti): Ein älterer Mann bleibt über Jahrzehnte von der Erinnerung an eine verschwundene junge Frau besessen – ein Roman über Obsession, Geheimnisse und Erinnerung.
- „Verbrenn all meine Briefe“ von Alex Schulman (Tipp von Helga): Eine persönliche Spurensuche, in der alte Briefe eine tragische Liebesgeschichte und die Wurzeln familiärer Konflikte sichtbar machen.
Vorgestellte Neuerwerbungen der Stadtbibliothek
- „Eine von uns“ von Amelie Fried: Nelly verliert nach einem schweren Unfall ihres Mannes von einem Tag auf den anderen Wohlstand, Status und sicheres Leben und muss mit ihren Töchtern völlig neu anfangen.
- „Das Spiel“ von Rawle Aisling: Ein psychologisch aufgeladener Thriller, in dem junge Menschen in ein gefährliches, manipulierendes Spiel verstrickt werden, bei dem Wahrheit, Lüge und Identität verschwimmen.
- „Die Namen“ von Florence Knapp: Der Roman erzählt von einer Frau, deren Entscheidung über den Namen ihres Kindes großen Einfluss auf sein Leben hat. Wie wird sein Leben als „Julian“ sein, als „Bear“ oder „Gordon“?
- „Wenn die Kraniche nach Süden ziehen“ von Lisa Ridzén: Der alte Bo kämpft darum, seinen geliebten Hund behalten zu dürfen, und blickt dabei mit Witz und Wärme auf die Schlüsselmomente seines Lebens zurück.
- „Zuflucht“ von Garry Disher: In diesem spannenden Kriminalroman kreuzen sich die Wege von Kleinkriminellen, einer Frau auf der Flucht und der Polizei – es geht um Schuld, Moral und die Suche nach einem sicheren Ort an der Küste Australiens.
- „Sie wollen uns erzählen“ von Birgit Birnbacher: Eine Mutter mit ihrem Sohn, der ADHS hat, eine überforderte Familie und eine dement werdende Großmutter stehen im Mittelpunkt eines Romans über Überforderung, Liebe und gesellschaftliche Zuschreibungen.
- „Erzähl mir alles“ von Elizabeth Strout: Im Küstenort Crosby in Maine denkt Lucy Barton gemeinsam mit alten Bekannten über ihr Leben nach, während das Verschwinden einer Frau und ein Mordfall leise Spannungen und verdrängte Gefühle freilegen.
- „Im ersten Licht“ von Norbert Gstrein: Erzählt wird das von Kriegen, Schuld und Zufällen gezeichnete Jahrhundertleben von Adrian Reiter, der als Zeuge historischer Ungeheuerlichkeiten immer wieder neu seinen Platz in der Welt suchen muss.
- „Die Riesinnen“ von Hannah Häffner: Drei außergewöhnlich große Frauen aus einem Schwarzwalddorf ringen über drei Generationen hinweg mit Herkunft, Freiheit und Zugehörigkeit – ein poetischer Roman über Mütter, Töchter und die Kraft der Natur.
– ein breit gefächertes Angebot für viele Lesevorlieben.

