Yin und Yang im Weinviertel

Mit Beate Ferchländers Lesung aus ihrem fünften Mehlspeiskrimi "Teigtascherldebakel" haben die Mistelbacher Krimitage am 2. Dezember einen sehr amüsanten und würdigen Abschluss gefunden. Gemeinsam mit ihren beiden musizierenden Brüdern, den „Fabelhaften Eckel-Buam“, wurde sehr anschaulich eine heiße Spur zur chinesischen Mafia gelegt, über die Waffen einer Frau sinniert und ein Chefinspektor mit Frauenproblem aufs Korn genommen. 

 
Beate Ferchländer mit ihren musikalischen Brüdern, Christoph und Johannes Eckel (Eckel-Buam)


v.l.n.r.: Kulturstadtrat Josef Schimmer, Christoph Eckel, Stadträtin Roswitha Janka, Roswitha Lukes (Facultas), Beate Ferchländer, Daniela Hromek (Facultas), Johannes Eckel, Bibliotheksleiterin Beatrice Hrusa

Spannungsreicher Auftakt der Mistelbacher Krimitage mit viel Nebel und Gaunertricks

Roman Klementovic und Alex Beer haben am 3. November aus ihren brandaktuellen Büchern gelesen und ihr Publikum begeistert. Beide haben sich von diversen Medienberichten inspirieren lassen und daraus echte Pageturner gemacht! Ein Bericht im Reality-TV über eine Messie-Wohnung führte Roman Klementovic zu seinem Thriller „Wenn der Nebel schweigt“. Der Autor hat mit seiner Lesung gekonnt Spannung aufgebaut mit der Beschreibung einer beklemmenden Kulisse und menschlichem Versagen. Zuviel wurde aber nicht verraten. Genau wie Alex Beer, die ihren neuen Ermittler, Ex-Gauner Felix Blom im Berlin des Jahres 1878, vorgestellt hat. Eine kleine Notiz aus einer Berliner Gerichtszeitung zu einem ungeklärten Fall war der Auslöser für ihr Buch „Felix Blom - der Häftling aus Moabit“. Mit ihrer sehr authentischen Schilderung der Berliner Schauplätze und ihrer Personen hat die Autorin ihr Publikum in Bann gezogen. Man darf gespannt sein, wie es der sympathische Hallodri zum Meisterdetektiv bringt unter Einbezug seiner Gaunertricks und wie sich diese neue Krimireihe weiter entwickelt.

 
Roman Klementovic und Alex Beer


Kulturstadtrat Josef Schimmer, Roman Klementovic, Alex Beer und Bibliotheksleiterin Beatrice Hrusa